
Lebensraum der Zecke

- Zecke auf Grashalm
Zecken lieben es warm und feucht. Deshalb werden sie in der Regel erst im März wieder aktiv, wenn die Temperaturen langsam steigen.
Zecken bevorzugen Waldränder und Waldlichtungen in Laub- und Mischwäldern ohne Unterwuchs. Ebenfalls beliebt bei Zecken sind Bachränder und Gräser und krautige Pflanzen an Wegrändern. Auf Bäumen sind Zecken dagegen niemals anzutreffen. Die weitverbreitete Vorstellung, dass Zecken von den Bäumen fallen, stimmt daher nicht.
Zecken haben einen komplexen Entwicklungszyklus von der Larve, über die Nymphe zur erwachsenen Zecke. In jedem Entwicklungsstadium braucht die Zecke eine Blutmahlzeit von einem Wirt z.B. von Mäusen, Igeln, Vögeln und Rehen. Zecken erklettern die Vegetation und »finden« ihre Wirte durch ein besonderes Sinnesorgan (Haller´sches Organ). Von einem Wirt lässt sich die Zecke abstreifen und sucht eine Körperstelle mit dünner Haut auf, die besonders warm ist (Kniekehlen, unter den Armen, Leistengegend). Dann erfolgt der Stich, bei dem die Zecke mit dem Speichel den Stechapparat in die Haut »zementiert« und gleichzeitig den Einstich betäubt. Anschließend saugt die Zecke bis zu 10 Tage Blut und nimmt dabei das bis zu 200-fache ihres eigenen Körpergewichtes an Blut auf.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.zecken.de

